Warum du ein zweites Standbein aufbauen solltest

Es gibt unzählige Möglichkeiten, um sich neben dem Haupterwerb zusätzliches Geld zu verdienen. Viele von ihnen klingen lukrativ, da es mit ihnen möglich ist, sich von zu Hause aus ein zweites Standbein aufzubauen. Doch lohnt sich das überhaupt? Schließlich sind viele Nebenverdienste selbständige Tätigkeiten. Für Sie musst die erst die erforderlichen organisatorischen Maßnahmen treffen, ehe du sie ausüben darfst. Allerdings lässt sich auch passiv Geld verdienen. Wenn du momentan überlegst, ob du dir ein zusätzliches Standbein aufbauen sollst, ist dieser Text genau richtig für dich. Wir geben dir wertvolle Tipps, die dir dabei helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

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Was ist überhaupt ein zweites Standbein?

Unter dem Begriff zweites Standbein wird im Allgemeinen die Möglichkeit verstanden, sich neben dem Haupterwerb eine zusätzliche Quelle für Einkünfte zu erschaffen. Viele Arbeitnehmer gehen einem sogenannten Mini-Job nach. Dabei handelt es sich um eine geringfügige Beschäftigung, bei der monatlich bis zu 450 Euro steuerfrei dazuverdient werden dürfen. Andere Menschen, die sich ein zweites Standbein aufgebaut haben, sind selbständig oder freiberuflich tätig. Ein klassisches Arbeitsfeld ist das von Handelsvertretern und Kaufleuten. Der Vorteil von einer Tätigkeit, bei der du nicht angestellt bist, ist, dass du frei entscheiden kannst, zu welchen Zeiten und in welchem Umfang du dem Nebenverdienst nachgehst. Es bietet sich also die Möglichkeit, deutlich mehr als 450 Euro pro Monat dazuzuverdienen. Allerdings müssen freiberufliche und selbständige separat versteuert werden.

Neben diesen Erwerbsmodellen gibt es noch weitere Möglichkeiten für ein zweites Standbein, bei denen der Arbeitsaufwand für einen angemessenen Ertrag deutlich geringer ist. Besitzer von Mietimmobilien werden dies kennen. Sie können fest mit ihren monatlichen Einkünften planen. Allerdings ist es nur wenigen vergönnt, ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung zu besitzen, die an Interessenten vermietet werden kann. Aber auch für diese Menschen gibt es eine Vielzahl unterschiedliche er Möglichkeiten, mit denen sie sich ein passives Einkommen aufbauen können. Es wird übrigens als passives Einkommen bezeichnet, weil das Geld wortwörtlich für dich arbeitet. Wenn du ein ausreichendes Guthaben angehäuft hast, tragen die Wertsteigerung und/oder die Zinsen zu einem erheblichen Maße zu deinem Gesamtbudget bei.

Egal, für welches zweites Standbein du dich entscheidest: Mit der richtigen Herangehensweise kannst du es so weit ausbauen, dass es deinen Haupterwerb langfristig nicht nur ergänzt, sondern ihn vollständig ersetzt.

Wie baue ich mir ein zweites Standbein auf?

Wenn du einen Nebenverdienst erwirtschaften willst, solltest du zunächst überlegen, welche Voraussetzungen bei dir gegeben sind und wie diese zu den drei genannten Optionen eines zweiten Standbeins passen. Ein 450-Euro-Job stellt für viele die strukturierteste Möglichkeit eines zusätzlichen Einkommens dar. Minijobber werden regelmäßig in verschiedenen Branchen gesucht. Du kannst dir einen passenden Arbeitsbereich aussuchen und Dienstwünsche einreichen, die sich nicht mit deinem Hauptberuf überschneiden. Die daraus resultierenden Arbeitszeiten sind für dich allerdings verpflichtend.

Das ist natürlich anders, wenn du selbständig bist. Dann bist du dein eigener Chef und kannst dein Arbeitspensum selbst bestimmen. Das hört sich natürlich erst einmal verlockend an. Doch wenn du vorher ausschließlich in klassischen Arbeitnehmerverhältnissen tätig warst, kann dies auch eine Hürde darstellen. Denn es sind Entschlossenheit, Pflichtbewusstsein und eine gute Organisation erforderlich, wenn kein konkreter Rahmen für das Arbeitspensum existiert. Die Aufgaben werden dann gerne aufgeschoben.

Wenn du passiv Geld verdienen möchtest, brauchst du zwar keine Arbeitsleistung zu investieren, aber ohne Investitionen kommst du natürlich auch nicht aus. In diesem Fall handelt es sich nämlich um finanzielle Ressourcen, die du aufwenden musst. Dabei hilft es, einen Grundstock zu haben, den du investierten kannst. Natürlich gibt es auch passives Einkommen ohne Startkapital. Allerdings darfst du keine großen Renditen erwarten. Im Allgemeinen gilt der Grundsatz: Je mehr du investierst, desto höher fällt der Ertrag aus.

Wie kann ich passives Einkommen generieren?

Sparen und Geld anlegen sind Klassiker des Geldanlegens. Du deponierst dein Guthaben bei einer Bank und erhältst dafür Gewinne in Form von Zinsen. Da nach der Gutschrift der Zinsen der Betrag zu deinem bisherigen Guthaben addiert wird, werden sie bei der nächsten Zinsausschüttung ebenfalls verzinst. So vermehrt sich dein Vermögen ohne dein weiteres Zutun. Der Effekt wird auch als Zinseszins bezeichnet. Der Ertrag von herkömmlichen Anlageformen ist gering. Mit ihnen kannst du also nur bedingt passiv Geld verdienen. Um einen höheren Gewinn zu erzielen, musst du ein höheres Risiko eingehen.

Eine Möglichkeit dazu bieten Exchange Traded Funds. Sie werden als ETF abgekürzt. Mit ETFs kannst du monatlich Beträge auf ein Portfolio an Wertpapieren anlegen. Aufgrund seiner Zusammensetzung aus einer Vielzahl unterschiedlicher Aktien ist es wertstabil. Verändert sich der Wert einer Aktie, die lediglich ein Bestandteil des umfangreichen Portfolios ist, wirkt sich diese Schwankung nur geringfügig auf den Gesamtwert aus. Dadurch sind große Verluste nahezu ausgeschlossen. Gleiches gilt folglich auch für Gewinne bei positiven Kursveränderungen. Da ein ETF aber eine langfristige Anlage ist, steigert sich der Anlagewert, je mehr du einzahlst.

Durch eine Verlagerung des Vermögens, beispielsweise in eine aufstrebende Branche oder einen im Wert steigenden Rohstoff, kannst du das Gewinnpotenzial maximieren. Das empfiehlt sich allerdings erst, wenn du Erfahrung im Umgang mit ETFs gesammelt hast. Mit dem steigenden Wissen ergeben sich somit lukrativere Anlagemodelle. Bei einem ETF handelt es sich um ein passives Einkommen ohne Startkapital. Es reicht aus, monatlich einen kleinen Betrag anzulegen.

Der Handel mit Einzelaktien hat von Natur aus eine höhere Marge. Der Wert kann sich innerhalb kürzester Zeit schnell durch Entwicklungen in und durch Nachrichten über ein Unternehmen verändern. Diese Veränderungen des Kurses werden direkt an die Anleger weitergegeben. Zu Erinnerung: Bei einem ETF werden sie nicht die Diversifikation des Portfolios abgefedert.

Kryptowährung wie Bitcoin, Etherum und Co. können seit einigen Jahren komfortabel gehandelt werden. Aber auch ihr Wert schwankt zum Teil erheblich, wenngleich sich festhalten lässt, dass Kryptos in der Vergangenheit tendenziell wertvoller geworden sind. Kursverluste wurden nach einiger Zeit wieder aufgeholt. Entscheidest du dich dafür, in sie zu investieren, solltest du den An- und Verkauf nicht nach den Kursen richten. Betrachte es als langfristige Anlage, deren Wer steigen dürfte.

Da es sich ausschließlich um digitale Währungen handelt, die nicht direkt physisch verfügbar sind, stehen einige Anleger ihnen skeptisch gegenüber. Branchenexperten halten sie allerdings für sicher. Die Daten werden dezentral auf zahlreichen unterschiedlichen Servern gespeichert. So ist einem Missbrauch effektiv vorgebeugt. Bei Kryptowährungen handelt es sich ebenfalls um passive Einkommensquellen, da sich ihr Wert automatisch verändert. Alles, was du tun musst, ist Geld in sie zu investieren, was dank moderner Apps ein Kinderspiel ist.

Zweites Standbein aufbauen: Das sollte man wissen

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich ein zweites Standbein aufzubauen. Viele sehen es vielleicht als eine Berufung an, einem Nebenjob nachzugehen, in dem sie sich verwirklichten können. Für andere ist ein Zusatzverdienst jedoch nur Mittel zum Zweck. Sie möchten passive Einkommensquellen erschließen, um für das Alter vorzusorgen. Die finanziellen Aufwendungen und das Startkapital müssen dazu nicht groß sein. Mit der richtigen Strategie kannst du dir bereits durch das Ansparen kleiner Beträge ein ordentliches passives Einkommen aufbauen. Dazu muss der Sparplan allerdings langfristig und konsequent verfolgt werden. Wer große Kapitalbestände hat, sollte sie am besten so schnell wie möglich investieren. Hohe Renditen lassen sich beispielsweise mit Immobilien erzielen, wenn sie nach dem Kauf vermietet werden. Mit den monatlichen Mieten kannst du dir dauerhaft ein lukratives passives Einkommen generieren.